Alles aus einer Hand
ConCardis - der kompetente Dienstleister zur Abwicklung Ihrer Kartenumsätze.
FAQ V PAY
V PAY ist ein neues Debit-Kartenbezahlverfahren, das von Visa speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde und damit den Anforderungen für den einheitlichen Euro-Zahlungsraum entspricht. Dadurch steht den Kunden ein gleichartiges Zahlungssystem in ganz Europa zur Verfügung.
Das neue Verfahren bietet Ihnen und Ihren Kunden größtmögliche Sicherheit: Denn das Terminal liest den Chip und durch die Eingabe der PIN wird die Zahlung autorisiert. V PAY ist damit das erste Kartensystem, das ohne Magnetstreifen auskommt.
Voraussetzung ist der Einsatz eines EMV-fähigen Terminals, z. B. von ConCardis. Denn V PAY ist mit bestehenden EMV-Systemen und -Infrastrukturen kompatibel, wodurch die Kosten für Sie als Händler minimiert werden.
Durch die reine Chip-Verarbeitung verringern sich außerdem die Transaktionskosten und die Transaktionsgeschwindigkeit.
Bis 2010 gibt es in Europa voraussichtlich mehr als 100 Millionen V PAY Karten. Diese werden Ihre Kunden aufgrund des neuen Verfahrens sowohl im Inland als auch im europäischen Ausland einsetzen.
Mit V PAY bieten Sie Ihren Kunden einen weiteren Service, sichern Sie sich Wettbewerbsvorteile gegenüber Ihrer Konkurrenz und generieren Sie zusätzliche Umsätze durch europäische Kartenbesitzer! Außerdem haben Sie als Händler eine 100%ige Zahlungsgarantie! Im Betrugsfall haftet der Kartenherausgeber.
Alle V PAY Karten tragen das V PAY Logo und haben einen Chip. V PAY Karten sind analog zu Debitkarten nicht hochgeprägt. Einige Karten haben darüber hinaus ein zweites Logo für ein nationales Zahlungssystem, wie electronic cash. Diese Karten können auf der Rückseite zusätzlich auch einen Magnetstreifen (z. B. für die Akzeptanz an Geldautomaten) und ein Unterschriftsfeld tragen.
Das Terminal liest den Chip und durch die Eingabe der PIN wird die Zahlung autorisiert. Die Transaktionen werden entweder durch den Kartenherausgeber online oder durch den Chip offline autorisiert. V PAY unterscheidet sich damit in der Chip-Abwicklung nicht vom heutigen electronic cash System.
V PAY kann auch an Automaten mit EMV-fähigen Terminals und PIN-Eingabe eingesetzt werden. Da V PAY unter bestimmten Bedingungen (z. B. Mautstationen oder Kleinbetragszahlungen) auch Transaktionen ohne PIN-Eingabe abwickelt, können unbediente Terminals ohne PIN Pad durch ein Software-Update V PAY-fähig gemacht werden. Am Ende entscheidet jedoch die kartenausgebende Bank über die Autorisierung der Transaktion.
Nein. V PAY arbeitet nur Chip- und PIN-basiert. D. h., die Karte muss physisch vorliegen, so dass der Chip gelesen werden kann.
Nein. Sie können V PAY alleine oder mit anderen Karten (z. B. MasterCard oder Visa) akzeptieren.
Nein.
Sie können seit Herbst 2007 V PAY akzeptieren. Für die Akzeptanz von V PAY benötigen Sie nur ein EMV-fähiges Terminal und einen Akzeptanzvertrag mit ConCardis. Wenn Sie V PAY momentan noch nicht akzeptieren möchten, sollten Sie es für die Zukunft in Betracht ziehen. Ihre Wettbewerber werden es sicherlich anbieten.
Es muss nur der V PAY Akzeptanzaufkleber angebracht werden. Der Aufkleber ist seit Herbst 2007 erhältlich.
FAQ zu EMV
EMV ist ein von Europay, MasterCard und Visa gemeinsam entwickelter internationaler Sicherheitsstandard für den chipgestützten Zahlungsverkehr im Bereich der Debit- und Kreditkarten.
Die europaweite Zunahme an Betrugsfällen mit gefälschten Kreditkarten sorgt Jahr für Jahr für einen Verlust von mehreren hundert Millionen Euro. Dem soll nach dem Willen von Europay, MasterCard und Visa mit der EMV-Technologie Abhilfe geschaffen werden. Seit Januar 2005 ist der so genannte EMV-Standard als Sicherheitsstandard zur Erlangung einer Zahlungsgarantie verbindlich. Damit ist eine Haftungsumkehr verbunden, die besagt, dass Schäden, die durch den Einsatz von gefälschten Karten entstanden sind, zukünftig die Vertragspartei zu tragen hat, die die neue EMV-Technologie nicht unterstützt. Das wesentliche Ziel zur Einführung der Chiptechnologie besteht in der Verbesserung der Zahlungssicherheit bzw. im Verhindern von Missbrauch. Der zusätzliche Chip auf der Karte erschwert den Kartenmissbrauch erheblich, da die Daten dort fälschungs- und kopiersicher gespeichert werden
Der Chip ermöglicht nicht nur die Speicherung von Daten, sondern auch die Durchführung komplexer Berechnungen, z.B. zur Offline-Überprüfung der PIN oder die Reduzierung von Bonitätsrisiken durch die Kontrolle des jeweiligen Verfügungsrahmens des Karteninhabers. Erst nach Bestätigung der Echtheit wird die Transaktion autorisiert. Im Gegensatz zum heutigen Verfahren kann so bereits das Terminal ein Kartenduplikat erkennen und abweisen. Dank einer offline-PIN-Prüfung erlaubt der neue Standard eine weit schnellere Abwicklung der Zahlungsabläufe und hilft damit, Telekommunikationskosten und Wartezeiten am POS zu reduzieren.
Sowohl bei der herkömmlichen Magnetstreifentechnologie als auch bei den neuen EMV Transaktionen mit Chip, sind für eine Zahlungsgarantie immer drei Faktoren notwendige Voraussetzungen:
| Mit Magnetstreifen | Neu: mit EMV-Chip |
| 1. Magnetstreifen | 1. EMV-Kryptogramm im Chip |
| 2. Limitprüfung / online | 2. Limitprüfung / online oder offline via Chip |
| 3. Unterschrift | 3. PIN-Eingabe, wenn vom Chip verlangt |
Nein, gerade die schnellere Geschwindigkeit im Offline-Verfahren bei EMV mit Abwicklungszeiten von circa 5 Sekunden hat viele Einzelhändler, Hoteliers und Gastronomen, welche auf Geschwindigkeit am POS bedacht sind, dazu bewogen, Kartenzahlungen zu akzeptieren.
In einer Reihe von Ländern – allen voran Großbritannien und Frankreich – haben die Banken bereits massiv mit der Ausgabe von EMV-Chipkarten sowie der damit verbundenen Umrüstung der Terminals begonnen. Auch in Deutschland sind im Laufe des Jahres 2006 die ersten EMV-Programme von Karten ausgebenden Instituten bereits live. Alle Banken werden in den nächsten ein bis zwei Jahren auf den Chip umstellen. In Deutschland wird jedoch im ersten Schritt nur auf die sichere Kartenechtheitsprüfung umgestellt, während die verpflichtende PIN-Abfrage bei Kreditkarten erst in den nächsten Jahren verpflichtend wird. Grund hierfür sind die hohen Aufklärungskosten bei den Endverbrauchern, die eine solche PIN-Abfrage verursachen.
Die Haftungsumkehr von Visa und MasterCard bedeutet, dass die Haftung für Kartenumsätze mit gefälschten EMV-Chip-Karten auf die nicht EMV-fähige Partei übergeht. Sollten sich bei einem Vertragspartner Missbrauchsfälle häufen, behalten sich einige Acquirer das Recht vor, den Händler auf den Einsatz von EMV-fähigen Terminals zu verpflichten. Sollte ein Kunde mit einer gefälschten EMV-Chip-Karte an einem EMV-fähigen Terminal bezahlen, besteht weiterhin eine Zahlungsgarantie, soweit der Händler im Übrigen die Akzeptanz- und Einreichungsbedingungen eingehalten hat. Das bedeutet: Mit
Ja, weil bei allen EMV-Karten auch noch der Magnetstreifen auf der Rückseite angebracht sein wird. Somit können die jetzigen Terminals auf Basis des Magnetstreifens alle Karten nach wie vor verarbeiten. Aber nur EMV-fähige Terminals, die hard- und softwarezertifiziert sind, verarbeiten die EMV-Karten über den Chip und führen somit sichere, EMV-konforme Transaktionen aus. Das von ConCardis angebotene comfort 500 Hybrid ist bereits EMV-zertifiziert. Das Gerät verfügt über einen Hybrid-Kartenleser, mit dem gleichermaßen Magnetstreifen und EMV-Chips ausgelesen werden können.
Ja. Zwar werden die bisherigen Terminals bis auf Weiteres einsatzfähig bleiben, doch Händler, die nicht auf ein EMV-Terminal umsteigen, gehen ein erhöhtes Risiko ein. Eine "garantierte Zahlung" im Kreditkartenbereich erhalten Sie zukünftig, sofern Sie auch ein EMV-fähiges Terminal haben.
Ja, mit der Entwicklung hin zu einem einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum in Europa wird auch die Vorgabe eines Chips mit PIN immer wichtiger. Das SEPA (Single European Payment Area) Card Frame Work legt fest, dass zukünftig in einem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum Chip und PIN die technologische Basis auf dem Wege zur Migration darstellt.
ConCardis ist der erste Acquirer, der Ihnen mit dem comfort 500 Hybrid sowohl die Hardware für EMV-Transaktionen zur Verfügung stellen kann, als auch über eine von MasterCard und Visa abgenommene EMV-Software verfügt. Wenn Sie das Terminal von uns erworben haben oder heute erwerben, ist Ihr comfort 500 Hybrid bereits EMV-fähig. Bei allen anderen ConCardis-Terminals erhalten Sie in einigen Monaten einen Software-Download, der diese Geräte ebenfalls EMV-fähig macht.
Nein. Bei ausländischen Kreditkarten ist in der Regel der Gebrauch der Kreditkarten-PIN seit langem geübte Praxis und weit gebräuchlicher als in Deutschland. Die deutschen kartenausgebenden Banken dagegen geben bislang ausschließlich EMV-Kreditkarten heraus, die nicht zwingend die Eingabe der PIN verlangen. Hier erfolgt die Zahlung zwar unter Einbeziehung des Chips, die Legitimation des Karteninhabers erfolgt aber wie gewohnt mit der Unterschrift.
Ja, da bei MoTo-Transaktionen die Karte nicht gesteckt, sondern die Kartennummer manuell eingegeben wird. Da das Terminal nicht physisch in Kontakt mit der Karte kommt, kann es auch nicht erkennen, ob sich ein Chip auf der Karte befindet. Somit wird grundsätzlich bei reinen MoTo-Transaktionen Ihr Terminal nie nach einer PIN fragen.
Von unseren fünf Terminal-Typen sind zwei bereits EMV-fähig, die anderen werden nach einem Software-Download die EMV-Fähigkeit in Kürze erlangen. EMV-fähige Terminals von ConCardis:
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