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Flächendeckender Vertrieb von EMV-Terminals gestartet

ConCardis startet Flächen-Vertrieb von sicheren EMV-Terminals
Handel kann nun Sicherheitslücke schließen

Frankfurt, 9. Februar 2006. Pünktlich zur Fußball Weltmeisterschaft hat der Kreditkarten-Abwickler ConCardis die Einführungsphase des EMV-fähigen Terminals Artema Hybrid erfolgreich abgeschlossen. ConCardis ist damit der erste Kreditkartenabwickler, der seinen Kunden ab sofort diese technisch sicherste Lösung zur Abwicklung von Kreditkartenzahlungen anbieten kann.

Nachdem der namhafte Herrenausstatter und langjährige ConCardis Kunde SØR Rusche mit Stammsitz in Westfalen Oelde, der deutsche Marktführer im Premiumsegment der Herrenausstatter, die Einführungsphase der EMV-Terminals mit 32 Terminals in 26 Niederlassungen dem Praxistest unterzogen hat, nimmt ConCardis als erster deutscher Acquirer den Flächenvertrieb für EMV-fähige Kartenlesegeräte auf. Manfred Krüger, Geschäftsführer der ConCardis GmbH, freut sich, einen so renommierten langjährigen Kunden aus der Bekleidungsbranche für die erfolgreiche Implementierung des innovativen chipbasierten Zahlungsverfahrens gewonnen zu haben: „Damit können wir zeigen, wie wichtig auch in der Bekleidungsbranche sichere Bezahllösungen sind. Denn hochwertige Kleidung ist eine leicht veräußerbare Ware mit einem hohen Wiederverkaufswert, die sich für solche Betrügereien anbietet. Mit EMV ist nicht nur die Bekleidungsindustrie, sondern der gesamte Handel auf der sicheren Seite“.

EMV ist ein von den Kreditkartenorganisationen Europay, MasterCard und Visa gemeinsam entwickelter technischer Standard, der den weltweiten Zahlungsverkehr sicherer machen soll. So sollen künftig Geldautomaten und Kartenlesegeräte – sogenannte Terminals – nicht mehr den Magnetstreifen auslesen, sondern den fälschungssicheren Chip. Bereits seit Januar 2005 gilt in Europa die so genannte Haftungsumkehr. Derzufolge muss derjenige Partner im Zahlungsverkehr für Betrugsfälle haften, der nicht EMV-fähig ist.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Fußball Weltmeisterschaft, wenn hunderttausende ausländische Fußballfans in Deutschland einkaufen werden, könnte es vermehrt zu Fällen von Kartenmissbrauch kommen. „Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, werden wir in den nächsten Monaten auf unsere Kunden zugehen und sie beim Umstellungsprozess der Zahlungsverkehrsinfrastruktur auf die EMV-Technologie beraten. Eine solche Umstellung wird sich für Händler und Dienstleister auszahlen, denn die seit dem 1. Januar 2005 gültige Haftungsumkehr sieht vor, dass Handel sowie Dienstleistungsgewerbe ohne EMV-fähige Terminals für Umsätze, die mit einer gefälschten Magnetstreifen-Karte getätigt wurden, das Risiko tragen“, so Krüger.


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