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Digitalisierung des Handels: smarte Vernetzung am Point of Sale

Die Digitalisierung des Handels

Es ist kurz vor Feierabend, Verkäufer Tim steht in seiner Baumarktfiliale inmitten hoher Regale, als ihm jemand auf die Schulter tippt. Eine Kundin interessiert sich für eine bestimmte Bohrmaschine. Tim wählt auf dem Touchscreen schnell den aktuellen Bestand aus, findet im Regal die entsprechende Bohrmaschine und erklärt die wichtigsten Funktionen. Die Kundin ist überzeugt: „Mit Kreditkarte, bitte.“ Kurz nachdem Tim die Bezahlung angenommen und die Treuepunkte verbucht hat, ist die Kundin schon auf dem Weg Richtung Parkplatz – mit einer neuen Bohrmaschine unter dem Arm. Den Beleg erhält sie per E-Mail noch während sie aus dem Baumarkt schlendert. Tim wirft einen Blick auf die Uhr: Feierabend. Auf dem Weg zum Umkleideraum erhält er eine Meldung: „Dieser Tag war der umsatzstärkste Samstag des Jahres.“ Tim nickt – es ist Frühling, da geht die Baumarktsaison richtig los. Er loggt sich aus und geht nach Hause.

Zugegeben, die Geschichte über Tim ist erfunden. Science-Fiction könnte man sagen. Aber so weit weg ist die Zukunft in Tims Baumarkt gar nicht. Eine Zukunft, in der die Digitalisierung tatsächlich Einzug in den Handel gehalten hat und die Prozesse dadurch anders ablaufen, als wir es heute gewohnt sind: schneller, flexibler, smart. Bestände in Echtzeit abfragen, Kartenzahlungen annehmen, Informationen zum Tagesumsatz erhalten – alles unabhängig vom Standort und komplett miteinander vernetzt. Mit smarten Prozessen integriert in einem Gerät, genannt smartPOS, das alle wichtigen Funktionen der bisherigen Ladenkasse in sich vereint und noch weit darüber hinausgeht, ist das möglich. Die Entwicklung zum smartPOS ist dabei ähnlich tiefgreifend wie die Evolution vom ersten Mobiltelefon zum aktuellen Smartphone. Das Handy hat sich vom bloßen Telefon zum Allround-Talent entwickelt, das Kalender, Kamera, Portemonnaie und Kommunikationszentrale in sich vereint. Mit der Ladentheke im Handel ist es ähnlich: weg von separaten Geräten mit einzelnen Funktionen, hin zu einem vernetzen System mit integrierten Prozessen.

 

Volle Vernetzung der Prozesse

Die Digitalisierung des Handels ermöglicht die Vernetzung einzelner Prozesse: Vom Back Office über die Steuerung von Loyalty-Programmen bis zur Bezahlung – alle Vorgänge sind miteinander verzahnt und bieten dem Händler eine ganz neue, einfache Handhabung seiner Geschäftsprozesse. Treuepunkte und Rabatte für Stammkunden können zum Beispiel direkt über den smartPOS geregelt werden. Zusatzinformationen und Produktvorschläge unterstützen zudem bei der Beratung und ermöglichen so höhere Umsätze. 

Vor allem aber ist das Ganze individuell anpassbar: Die Händler können ihren POS passgenau nach ihren Bedürfnissen erweitern. Ähnlich wie im App Store von Apple oder dem Google Play Store können Händler über ein Download Center zusätzliche Anwendungen herunterladen. Und zwar genau so, dass es zur eigenen Branche, Ladengröße und zum Geschäftsmodell passt. Künftig entstehen also flexible Systeme, die intuitiv zu bedienen sind und dank offener Schnittstellen je nach dem eigenen Bedarf weiterwachsen und sich verändern lassen. Für Händler heißt das: Sie können besseren Kundenservice bieten und sich verstärkt auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während die notwendigen Prozesse im Hintergrund automatisch laufen.

Smarte Lösungen von heute

Szenarien wie in unserer Geschichte über Tim gehören bald zum Alltag, die Digitalisierung des Handels ist in vollem Gange. Schon heute gibt es Tablet-basierte Kassensysteme wie beispielsweise orderbird, eine smarte Lösung für die Gastronomie bestehend aus einem iPad, einer App und einem mobilen Kartenlesegerät. Servicekräfte nehmen die Bestellungen auf und senden sie direkt an die Küche, während der Gast dank integrierter Bezahlfunktion ganz einfach bargeldlos bezahlen kann. Im Backend behält der Gastronom zudem jederzeit die Umsätze und Bestellungen im Blick. 

So funktioniert das orderbird-System im Restaurantalltag:

 

Die Digitalisierung krempelt den Handel um – denken Sie an die ersten kassenlosen Geschäfte, die gerade entstehen, oder das Bezahlen per Smartphone, das auf dem Weg ist, unser Portemonnaie zu ersetzen. Ganz gleich, welches Geschäftsmodell Sie verfolgen – mit der Digitalisierung entstehen neue Systeme und damit auch neue Möglichkeiten für Sie. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns gemeinsam die ideale Payment-Lösung für Sie und Ihre Bedürfnisse finden: Kontaktformular

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