Payment-News

Internationale Kunden – Internationale Bezahllösungen

Experte

Marcus W. Mosen

Payment-Experte und CEO

Die Touristenzahlen in Deutschland steigen: Laut statistischem Bundesamt sind allein 2016 die Gästeübernachtungen um 3 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders in den touristischen Regionen und großen Städten profitieren Händler und Dienstleister davon: Touristen wohnen in Hotels, geben Geld in den Geschäften vor Ort aus und besuchen Restaurants. Steigende Mobilität, kurze Transportwege – die Welt wird zum Marktplatz. Aber in anderen Ländern gibt es andere Gewohnheiten und es werden andere Zahlmethoden verwendet. Wer von steigenden Touristenzahlen oder internationalem E-Commerce profitieren will, muss die individuellen Vorlieben jedes Kunden bedienen können. Konkret heißt das, Kunden aus dem Ausland wollen so bezahlen, wie sie das aus ihrem Heimatland kennen: Mit ihrer bekannten Kreditkartenmarke oder ihrem Smartphone. Für den Käufer ist das besonders komfortabel und stärkt das Vertrauen in den Verkäufer.

 

Mit Alipay chinesischen Touristen gewohnten Bezahlkomfort bieten

Für chinesische Touristen ist das Bezahlen mit der im Heimatland am meisten verbreiteten mobilen Bezahlart Alipay bereits möglich. In Deutschland können Chinesen seit 2016 in ausgewählten Läden und Hotels mit Smartphone und Alipay-App bezahlen. Mit 450 Millionen aktiven Nutzern ist die „Global Lifestyle Platform“ Alipay bei Chinesen das mobile Bezahlmittel Nummer eins. Dabei ist Alipay Payment- und Marketinglösung in einem: Neben dem integrierten Bezahlsystem über QR-Code ermittelt die App auch den Standort des Nutzers und empfiehlt Angebote sowie umliegende Händler, die an das Alipay-System angebunden sind.

Seit Mitte 2016 kooperiert Concardis mit dem chinesischen Unternehmen und ermöglicht als erster Payment Service Provider per einfachem Softwareupdate Alipay auf dem H5000 zu integrieren, dem meist genutzten Terminal im deutschen Einzelhandel. In Zukunft werden auch weitere Terminalmodelle Alipay akzeptieren. In Deutschland startete das Juwelierhaus Wempe mit Alipay. Zahlreiche Kunden aus China kaufen hier Uhren und Schmuck für sich oder als Geschenk. Natürlich wollen sie den Einkauf auch in Deutschland so bezahlen, wie sie es aus ihrer Heimat gewohnt sind. Internationale Marken wie Timberland, TOD’S und The North Face sowie Unternehmen aus der Hotellerie haben das Potenzial dieses Angebots erkannt und bieten mittlerweile ebenfalls Zahlungen per Alipay an. Nach dem erfolgreichen Start in Deutschland hat nun auch der Trachtenmodehersteller Gössl in Österreich Alipay mit Hilfe von Concardis als Zahlmethode integriert. Noch Ende des Jahres wird Concardis Alipay in der Schweiz ausrollen.

Mit JCB und UnionPay europaweit bezahlen

Lieber mit Kreditkarte zahlen als per Alipay-App? Für Kunden der asiatischen Kreditkartenmarken JCB (Japan Credit Bureau) und UnionPay ist das an Concardis Akzeptanzstellen seit 2016 in der gesamten SEPA-Region möglich. Für viele Händler, Hoteliers und Gastronomen ist das ein echter Mehrwert: Sie können Urlaubern und Geschäftsreisenden aus Asien ihre Reise mit Blick auf den Bezahlprozess enorm erleichtern, denn diese müssen sich keine Sorgen mehr um ausreichend Bargeld in der Landeswährung oder die Akzeptanz ihrer Kreditkarte machen. Und das ist lukrativ: Denn Chinesen geben laut der chinesischen Marktforschungs-Firma „Fortune Character“ jährlich über 100 Milliarden Dollar für Luxusgüter aus – den Großteil davon kaufen sie im Ausland. Auch für den E-Commerce werden die beiden asiatischen Kreditkartenmarken immer wichtiger. Sowohl JCB als auch UnionPay sind bereits für den Internet-Handel einsatzbereit.

 

Über den E-Commerce in die ganze Welt

Märkte im Ausland sind für Händler besonders reizvoll: Absatzsteigerung, Firmenwachstum und Vergrößerung des Marktanteils sind einige Gründe dafür, weshalb immer mehr Unternehmen den Schritt ins Ausland wagen – der schnellste und einfachste Weg geht dabei oft über den Online-Handel.

Laut einer Umfrage des Regensburger Forschungsinstituts ibi research kommen mehr als ein Viertel der Bestellungen bei deutschen Online-Händlern aus dem Ausland.

Im Onlineshop müssen Händler häufig erst einmal Sprachbarrieren überwinden, denn spätestens wenn es um die Bezahlungsmodalitäten geht, wollen Kunden alles verstehen können. Eine praktische Lösung: Der Payengine One Page Shop von Concardis. Damit bietet Concardis Händlern einen Mini-Webshop an, der auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch verfügbar ist.

 

Kooperation mit Iyzico vereinfacht Auslandstransaktionen mit der Türkei

Aber, wie kann der Kunde im Ausland seine Waren bezahlen? Diese Frage sollten sich Händler, die exportieren wollen, frühzeitig stellen. Denn die Payment-Landschaft im Ausland sieht oft ganz anders aus als Zuhause. Andere Kreditkartenanbieter, länderspezifische Online-Bezahldienste oder gesetzliche Regularien stellen Händler oft vor eine Herausforderung. Ein Beispiel: Türkei.

Nicht-EU-Land, starke Fragmentierung des Payment-Markts und hohe Gebühren – die Parameter machen es Online-Händlern aus dem Ausland mühsam, in der Türkei Fuß zu fassen. Der Grund: Türkische Verbraucher nutzen vor allem lokale Kredit- und Debitkarten, die von den ortsansässigen Banken verarbeitet werden. Das macht den Bezahlprozess schwierig und unflexibel. Es braucht einen Payment-Experten vor Ort, der den Markt kennt und mit den regionalen Kreditinstitutionen in Kontakt steht. Deshalb arbeitet Concardis seit diesem Jahr mit dem türkischen Payment Provider Izyico zusammen.

Concardis vermittelt die Anbindung an den türkischen Partner und sorgt für reibungslose Prozesse. Der Vorteil: niedrigere Kosten, eine schnellere Abwicklung und eine höhere Konversionsrate. Künftig soll die Zusammenarbeit noch ausgeweitet werden. Geplant ist, dass bald auch die türkischen Bezahlmöglichkeiten auf der Concardis Payengine integriert werden – dann können türkische Kunden ihren Online-Einkauf ganz bequem mit ihrer gewohnten Bezahlart begleichen.

 

Wie Sie Ihr Geschäft fit für den Handel mit ausländischen Kunden machen? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern. E-Mail: cc@concardis.com; Tel.: +49 69 7922-4646; Fax: +49 69 7922-4500.

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