Payment-News

Online-Payment in Deutschland: Zahlen, Fakten, Trends

Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen EHI-Studie für Händler

Ganze 35,5 Milliarden Euro Umsatz haben die größten 1.000 Onlineshops in Deutschland allein im Jahr 2015 erwirtschaftet. Und damit ein Umsatzwachstum von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Der E-Commerce nimmt stetig zu – und wird immer mehr zum M-Commerce, wie die aktuelle Studie „Online-Payment“ des EHI Retail Institute zeigt. Jedes Jahr gewährt diese Einblicke in die wichtigsten Entwicklungen beim Bezahlen im deutschen Onlinehandel. Die für Händler interessantesten Studienergebnisse haben wir hier zusammengefasst.

Fit für Smartphone, Tablet und Co.: Bezahlprozesse müssen sich anpassen

Einfach, schnell und mobil, so wollen die meisten Deutschen ihren Onlineeinkauf abschließen. Ein Grund, weshalb Tablets und Smartphones auf dem Vormarsch sind, was ihre Nutzung für das Internetshopping angeht. Sie wurden von 2014 auf 2016 nahezu doppelt so oft für den Onlineeinkauf eingesetzt. Fast 70 Prozent der Smartphone-Nutzer setzen beim Shopping auf bedienungsfreundliche Apps und auch beim Tablet sind es mehr als die Hälfte. Während der Laptop 2014 wie 2016 ähnlich häufig eingesetzt wurde, verliert der Desktop-PC bei Nutzern an Attraktivität für den Einkauf im Internet. Der Trend geht hier klar zu mobil, handlich und benutzerfreundlich.

Für das Onlineshopping genutzte Geräte – im Vergleich 2014 und 2016

Entsprechend ist es für Onlinehändler von strategischer Bedeutung, ihre Shops für die Nutzung von mobilen Endgeräten fit zu machen. Knapp die Hälfte der Studienteilnehmer hat ihren Onlineshop bereits komplett für Tablet und Co. optimiert. Und immerhin ein Viertel der Befragten plant derzeit die Anpassung der Bezahlprozesse für mobile Geräte.

Auch wir von Concardis haben diese Entwicklung im Blick und bieten mit unserer Concardis Payengine eine Komplettlösung, die dafür sorgt, dass Onlinebezahlseiten auch im Browser des mobilen Endgeräts einwandfrei funktionieren. Wer als Händler seinen Kunden vollen Einkaufskomfort in Form von mobilen Anwendungen bieten möchte, für den stellen wir die In-App Payment Library zur Verfügung, die per mobile SDK (Software Development Kit) die reibungslose Integration aller gängigen Zahlungsoptionen in die native Shopping-App (iOS und Android) ermöglicht. So bemerkt der Endnutzer keinen Unterschied zwischen der App und dem dahinterliegenden Bezahlsystem.

Schnell, schneller, express: Einkäufe per One-Klick werden beliebter

Den Kunden bloß nicht auf der Zielgeraden verlieren – das ist die Devise der meisten Onlinehändler. Denn Kaufabbrüche während des Check-out Prozesses sind besonders ärgerlich. Häufig sind die umfangreiche Datenerfassung beim Kaufabschluss und das Fehlen der bevorzugten Payment-Lösung der Grund, warum es sich Verbraucher doch noch einmal anders überlegen. Um dieser Situation Abhilfe zu schaffen, setzen bereits 40 Prozent der Händler auf Express-Check-outs in ihren Webshops. Das heißt, alle relevanten Daten und die präferierte Bezahlart werden vom Verbraucher einmalig beim Anbieter hinterlegt und ab dem nächsten Kauf kann dieser seine Bestellung mit nur einem Klick bezahlen. Weitere 25 Prozent planen gerade die Integration eines solchen beschleunigten Einkaufsprozesses für ihre Kunden.

Klar ist, die Nachfrage der Kunden hinsichtlich eines beschleunigten Kaufprozesses steigt: Allein bei einem Viertel der Händler wird der Express-Check-out bereits von 21-30 Prozent der Kunden genutzt. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht ‒ Tendenz weiter steigend.

Damit One-Click-Shopping bei wirklich allen Zahlungsmethoden reibungslos funktioniert und gleichzeitig absolut sicher ist, verwenden wir bei Concardis einen Token-Server, um unseren Händlern die Integration von Express-Check-outs über unsere Payengine zu ermöglichen. Security-Tokens sorgen dabei für die Verschlüsselung der sensiblen Kundendaten, damit User eindeutig identifiziert und authentifiziert werden können.

Rechnungskauf, Kreditkarte und Co: Die wichtigsten Infos zu ausgewählten Zahlverfahren im deutschen E-Commerce

Der Zahlungsmix im deutschen Onlinehandel wächst weiter im Vergleich zu 2014: In den 1.000 umsatzstärksten Onlineshops konnten Kunden im Durchschnitt aus sieben unterschiedlichen Zahlungsverfahren wählen. Dabei liegt die Kreditkarte mit knapp 90 Prozent auf Platz zwei der am häufigsten angebotenen Zahlungsverfahren – und damit nur 2,3 Prozent hinter digitalen Wallets wie Paypal und Co. Dennoch werden auch die klassischen Zahlungsverfahren wie Nachnahme und Überweisung mit immerhin 83 Prozent nach wie vor häufig angeboten.

Obwohl oft im Onlineshop angeboten, werden über das Nachnahme-Verfahren nur zwei Prozent des Umsatzes im deutschen E-Commerce erzielt. Dagegen sind Rechnungskauf und Lastschrift mit rund 30 und 20 Prozent die Spitzenreiter mit Blick auf die Umsatzbeteiligung im Onlinehandel. Platz drei und vier mit rund 18 und 12 Prozent belegen Paypal und Kreditkarte. Interessant jedoch: Der Umsatzanteil von Paypal hat sich 2016 um 1,7 Prozent verringert im Vergleich zum Vorjahr.

Als Full-Service Payment Provider bietet Concardis Händlern die Integration aller gängigen nationalen und internationalen Zahlungsverfahren in den Onlineshop aus einer Hand. Welche Bezahlmethoden das sind und wie es funktioniert, erfahren Sie bei unseren Lösungen für den E-Commerce .

Sie wollen das Payment in Ihrem Onlineshop fit machen für die steigenden Bedürfnisse Ihrer Kunden? Schreiben Sie uns mithilfe des Kontaktformulars an. Gerne helfen wir Ihnen dabei!

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