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Payment-News

Was erwarten kleine und mittelständische Händler wirklich von ihrem Zahlungsdienstleister?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stoßen zunehmend auf den Weltmarkt vor, um hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten und Kunden mit einem großartigen und reibungslosen Einkaufserlebnis zu gewinnen und an sich zu binden. Die Zahlungsabwicklung entscheidet dabei häufig über Erfolg oder Misserfolg. Zahlungsdienstleister spielen deshalb inzwischen eine wichtige Rolle, um Unternehmen das Überleben auf einem hart umkämpften Markt zu sichern.

 

Concardis | Zahlungen als wichtiger Erfolgsbaustein für den Mittelstand

Der Mittelstand – Was ist das eigentlich?

Laut Europäischer Kommission, die den Begriff für den europäischen Markt definiert hat, gilt ein Unternehmen als KMU, wenn es nicht mehr als 249 Mitarbeiter beschäftigt und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro erwirtschaftet oder eine Jahresbilanz von höchstens 43 Millionen Euro aufweist. Die meisten KMU bieten heutzutage digitale Innovationen und reagieren damit unmittelbar auf die Bedürfnisse des global vernetzten Konsumenten im Zeitalter der Digitalisierung.

 

 

KMU, wohin man blickt – das Wachstum im Mittelstand ist mehr als beeindruckend. Aktuellen Daten aus dem Jahr 2018 zufolge ist die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen in den 28 EU-Mitgliedstaaten zwischen 2008 und 2017 um 13,8 Prozent gestiegen – sage und schreibe 88,3 Prozent aller Exportunternehmen in der EU sind KMU.

Mit steigender Zahl der KMU wächst auch ihr Angebot – als Reaktion sowohl auf neue Bedürfnisse des Marktes als auch auf Innovationen von Mitbewerbern. Neue bzw. bessere Produkte und Dienstleistungen anzubieten, reicht jedoch nicht aus. Die digitale Revolution hat auch einen massiven Wandel im Bereich des Bezahlens in Gang gesetzt und die traditionelle Bezahllandschaft grundlegend transformiert – durch schnelleres Bezahlen, neue Bezahlfunktionen und eine Vielzahl von Zahlungsoptionen. Mit einigen dieser Neuerungen werden wir uns in diesem Artikel befassen und uns dabei anschauen, welche Bedürfnisse und Erwartungen der Mittelstand in Bezug auf Zahlungen hat.

 

Schneller und bequemer Bezahlvorgang

Während Kunden früher nur wenige Möglichkeiten zum Bezahlen hatten, stehen ihnen heutzutage zahlreiche Zahlungsoptionen zur Verfügung. Händlern wiederum bietet sich dadurch die Chance, sich nicht nur durch ihr Angebot, sondern auch durch die Akzeptanz von Zahlungsverfahren vom Wettbewerb abzuheben. In der Tat ist der Bezahlvorgang heutzutage ein entscheidender Faktor, um im Mittelstand Kunden zu gewinnen und zu binden.

 

In seiner sechsten, jährlich durchgeführten „Mobile Payments & Fraud Survey“ fand Kount 2018 heraus, dass 37 Prozent der befragten Händler bereits mobiles Bezahlen am Point of Sale (per NFC, mobiles Internet, Mobile Wallets usw.) unterstützten und 31,4 Prozent planten, diese Funktion entweder einzurichten oder auszubauen.

(Quelle: MerchantSavvy)

Beispiele für smarte Zahlungsoptionen aus dem Alltag gibt es zuhauf. So gehören Bestellautomaten bereits seit einigen Jahren fest zum Inventar von Schnellrestaurants. Und wer in letzter Zeit in einer Filiale der großen Supermarktketten einkaufen gewesen ist, wird dort sicherlich eine Selbstbedienungskasse gesehen und vielleicht sogar selbst genutzt haben. Solche Optionen senken den Personalbedarf, was gerade im Mittelstand ein entscheidender Faktor ist, denn 90 Prozent der KMU beschäftigen nicht mehr als zehn Mitarbeiter. 

Mit ihrer Auswahl der akzeptierten Zahlungsmethoden stellen KMU schon heute maßgeblich die Weichen für ihren künftigen Erfolg oder Misserfolg. Doch worauf müssen kleinere und mittlere Unternehmen dabei achten und inwieweit muss sich ihre Denkweise in Bezug auf Zahlungen verändern?

Der erste Schritt besteht sicherlich darin, den Bezahlvorgang nicht mehr nur als den Erhalt von Kundengeld zu betrachten. Denn mit dem richtigen Zahlungsansatz können KMU einen erheblichen Beitrag zum Ausbau ihrer Marke leisten. Smarte Mittelständler machen sich heute Gedanken darüber, wie, wann und wo Kunden Zahlungen vornehmen könnten, und berücksichtigten dabei Zahlungsart, Kanal und Gerät. Zugleich achten sie darauf, dass Zahlungen sicher abgewickelt werden können. Viele KMU nutzen die Mobile-Wallet-Angebote von Apple, Google, Samsung oder Youtap; andere investieren sogar in die Entwicklung eigener mobiler Zahlungslösungen.

 

Wischen, Auswählen, Tippen, Bezahlen

Mehr als diese vier Schritte möchte kein Verbraucher machen müssen. Komplexe Check-out-Prozesse haben schon vielen Händlern sprichwörtlich das Genick gebrochen. Denn mehr als 80 Prozent der Online-Shopper brechen ihren Kauf deswegen ab und über die Hälfte kauft stattdessen woanders ein – und zwar dauerhaft. Die Nachfrage nach individuellen Lösungen steigt kontinuierlich an und der Markt für Anbieter passgenauer Lösungen, die individuelle Zahlungsoptionen für jedermann einschließlich KMU entwickeln, boomt. Zahlungsanbieter suchen nach immer neuen Nischen, um ihre Angebote auszuweiten. Ein Beispiel ist der Bezahldienst Square, der nach der Übernahme von Weebly anfing, neue Onlineshop-Funktionen für KMU anzubieten, unter anderem den Verkauf über soziale Netzwerke wie Instagram.

Concardis | Die eine Lösung gibt es nicht

KMU haben heute die Wahl unter verschiedenen Payment-Anbietern. Doch während die eine integrierte Lösung für ein Unternehmen funktioniert, kommt es für ein anderes aus verschiedensten Gründen – angefangen bei der Region über die verfügbaren Kanäle bis hin zur Zahlungsart – nicht infrage. Doch selbst wenn es die eine perfekte Lösung für den Mittelstand nicht gibt – angesichts der zahlreichen Optionen haben kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, aus verschiedenen Bausteinen ihre eigene Lösung zusammenzusetzen und dafür mehrere Anbieter zu nutzen, deren Angebote sich ergänzen. Das Ziel ist klar: Entscheiden Sie sich für das beste Angebot, doch bedenken Sie, dass Ihre Lösung Ihren Kunden das Bezahlen möglichst einfach und bequem machen muss.

 

Laut dem Checkout Conversion Index von PYMNTS.com, der Daten von 673 Einzelhändlern erfasst, die zusammen 73 Prozent des E-Commerce-Umsatzes in den USA erwirtschaften, erzielten die 30 Händler mit den besten Check-out-Prozessen für mobile Endgeräte und Desktop-PCs deutlich höhere Conversion Rates. Die Studie zeigt, dass sich ein optimiertes Mobile-Check-out-Erlebnis positiv auf den Umsatz auswirken kann.

 

 

 

E-Commerce als möglicher Weg zum Erfolg für den Mittelstand 

Schließlich sollten KMU das gesamte geografische Potenzial des globalen Marktes ausschöpfen. Der Onlinehandel hat den Weg zur internationalen Expansion für alle einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen geebnet und seit Jahren macht der Einzelhandel mehr als zwei Drittel des globalen BIP aus. Angebots- und Nachfrageketten sind heutzutage global und dasselbe gilt für die Akzeptanz von Zahlungsmethoden. KMU können ihre Produkte und Dienstleistungen heutzutage überall auf der Welt anbieten – und Verbraucher legen grundsätzlich Wert auf ein einfaches und nahtloses Bezahlerlebnis.

Aus dem E-Commerce-Quartalsbericht für das 3. Quartal 2018 von Monetate geht hervor, dass die meisten Einkäufe im Onlinehandel inzwischen über mobile Endgeräte abgeschlossen werden, die Warenkorbhöhe bei Desktop-Einkäufen jedoch im Durchschnitt deutlich höher ausfällt.

Dies erfordert allerdings eine Bezahlinfrastruktur, die mehrere Hundert Zahlungsarten und praktisch zahllose Endgeräte und Kanäle bewältigen kann – alles andere als eine Kleinigkeit, jedoch unerlässlich für KMU, die expandieren und wachsen möchten. 

Angesichts eines kontinuierlich expandierenden Marktes und der Entwicklung neuer Technologien gehört die Zukunft eindeutig den kleinen und mittleren Unternehmen, die dem Trend des digitalen Bezahlens folgen, indem sie bestehende Zahlungsoptionen aktualisieren und neue einführen, um ihren Kunden ein nahtloses Bezahlerlebnis zu bieten.

 

Interview mit Anja Traum

Aktueller Stand auf dem deutschen Zahlungsmarkt für KMU

Um einen genaueren Einblick in den deutschen KMU-Markt zu bekommen, unterhielten wir uns mit 
Anja Traum, der Geschäftsführerin der CPG Sales GmbH. 

 

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse über den deutschen Zahlungsmarkt?
Deutschland war zwar lange Zeit ein Bargeldland, doch die Bezahlkultur wandelt sich derzeit rasant. Kartenzahlungen haben im letzten Jahr die Bargeldzahlungen überholt und der Onlinehandel wird in diesem Jahr voraussichtlich um 9 Prozent wachsen – die nahe Zukunft wird also vermutlich digital sein. Dieser Wandel wird dadurch befördert, dass immer mehr Verbraucher den Komfort bargeldloser Zahlungsmethoden zu schätzen wissen.

Aktuell zahlen 52 Prozent der deutschen Verbraucher am liebsten bargeldlos – bei Überweisungen höherer Beträge beläuft sich der Anteil sogar auf 76 Prozent. Bei Zahlungen per mobilem Endgerät fallen die Zahlen etwas anders aus.

Doch obwohl derzeit nur 10 Prozent der sogenannten Smart Consumer – also der technikaffinen Verbraucher – regelmäßig mit dem Smartphone am PoS bezahlen, ist das Potenzial dafür in Deutschland sehr hoch und wir sind fest entschlossen, diesen Wandel mit voranzutreiben. 

 

Wie sieht es bei den kleinen und mittleren Unternehmen aus? Vollzieht der Mittelstand den Wandel zur bargeldlosen Gesellschaft schneller als der Rest oder hängt er noch immer am Bargeld?
Tatsächlich vollziehen kleine und mittlere Unternehmen die digitale Transformation sehr schnell. Gleichzeitig haben sie die Bedürfnisse der Verbraucher und somit das Potenzial digitaler Bezahlmethoden erkannt. Aktuell akzeptieren 37 Prozent der Unternehmen kontaktlose Zahlungen und 53 Prozent sind der Ansicht, dass sich das Angebot bargeldloser Bezahlmethoden positiv auf den Umsatz auswirkt.

 

Was sind die größten Bedenken deutscher KMU in Bezug auf bargeldloses Bezahlen?
Viele KMU sind nicht ausreichend über die Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens informiert. Nur ein Drittel der befragten Unternehmen gab an, kontaktlose Bezahlmethoden zu akzeptieren. Viele von ihnen wissen gar nicht, dass ihre Kartenlesegeräte bereits mit der Technik der „Near Field Communication“ (NFC) ausgestattet sind, die bargeldloses Bezahlen ermöglicht.

 

Was wollen KMU hauptsächlich von ihrem Zahlungsanbieter?
Unserer Erfahrung nach wollen Unternehmen aus dem Mittelstand in erster Linie ein Gerät, das für sie selbst, aber auch für den Verbraucher einfach zu bedienen ist. Sie möchten außerdem, dass ihr Zahlungsanbieter leicht erreichbar ist und rund um die Uhr für die Beantwortung technischer oder sonstiger Fragen zur Verfügung steht. Nicht zuletzt sind KMU sehr preisbewusst: Sie legen also Wert auf gute Preismodelle.

 

Warum sollte sich jedes KMU aus Ihrer Sicht für bargeldlose Lösungen entscheiden?
Die Studie „Besser bargeldlos als Bargeld los – Potenziale digitaler Zahlungsverfahren im Mittelstand“, die wir gemeinsam mit dem EEC Köln durchgeführt haben, zeigt eindeutig, dass der Mittelstand stark von diesen neuen Verfahren profitiert. Die befragten Unternehmen gaben an, durch bargeldlose Zahlungen einen äußerst positiven Effekt auf Umsatz (53 Prozent) und Neukundenanteil (51 Prozent) zu erzielen.

Darüber hinaus verzeichneten 43 Prozent der befragten Händler, Gastronomen und Hoteliers durch bargeldlose Zahlungen einen Anstieg bei Bon- und Warenkorbhöhen. Bargeldlose Bezahlmethoden sparen Zeit und Geld bei der Abwicklung.

Barzahlungen nehmen fast doppelt so viel Zeit in Anspruch wie bargeldlose Zahlungen. Dies haben 52 Prozent der befragten Unternehmen bestätigt, die angaben, dass kontaktloses Bezahlen den Kassiervorgang beschleunigt. Schließlich geben Kunden in der Regel mehr Geld aus, wenn sie bargeldlos bezahlen können.

Mittelständische Unternehmen, die ihr Angebot an Zahlungsoptionen künftig vergrößern wollen, sollten den Schwerpunkt zunächst auf kontaktloses Bezahlen per Karte legen.

 

KONTAKT

Wie bezahlen Ihre Kunden am liebsten?

Das SmartPay Try+Buy Angebot ist das ideale Einsteigerpaket für Unternehmensgründer und Neueinsteiger in bargeldloses Bezahlen. Sie möchten ein anderes Set? Sie benötigen weitere Bezahlfunktionen, die noch besser zu Ihrem Geschäft passen? Die Concardis Berater helfen Ihnen am Telefon gerne weiter. Rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie das Kontaktformular und wir melden uns bei Ihnen.

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