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Kontaktloses Bezahlen etabliert sich als neuer Standard in der DACH-Region

  Neue Auswertung von Concardis-Händlertransaktionen: Mehr als 70 Prozent der bargeldlosen Zahlungen heute branchenübergreifend kontaktlos

  Trend zum kontaktlosen Bezahlen hält auch nach der Wiederöffnung des Einzelhandels an

  Anteil kontaktloser Kartenzahlungen lag vor Shutdown bei 55 Prozent und stieg nach den Geschäftsschließungen auf 68 Prozent

  Evaluation der Zahlungsdaten jeweils fünf Wochen vor, während und nach dem Shutdown

Eschborn, 29. Juli 2020. In der DACH-Region etabliert sich das kontaktlose Bezahlen nach der Wiederöffnung des Einzelhandels. Bereits während des Shutdown in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgrund der Corona-Pandemie Mitte März stieg der Anteil an Kontaktloszahlungen in den weiter geöffneten Geschäften rasant an. Nachdem der Einzelhandel Mitte/Ende April schrittweise wieder öffnen durfte, zeigen die Zahlen, dass sich dieser Trend verfestigt und die Kontaktlosquote weiter zunimmt: Rund 70 Prozent der bargeldlosen Transaktionen bei Concardis-Händlern lief in den fünf Wochen nach den Öffnungen kontaktlos. „Wenn bargeldlos bezahlt wird, geschieht das mittlerweile zum Großteil kontaktlos – über alle Branchen hinweg“, sagt Robert Hoffmann, CEO von Concardis und Nets Merchant Services. Vor dem Shutdown wurden noch gut die Hälfte der bargeldlosen Zahlungen kontaktlos abgewickelt.

„Unsere Auswertung zeigt sehr deutlich: Zum vielfach beschworenen ‘New Normal‘ gehören in jedem Fall auch neue Bezahlgewohnheiten. Die DACH-Region hat hier innerhalb von Wochen ein Niveau erreicht, das wir in der Nets Group aus den nordischen Ländern kennen, wo bereits seit Jahren überwiegend bargeldlos und kontaktlos mit Karte und Smartphone bezahlt wird“, so Hoffmann.

Wie oft kontaktlos bezahlt wird, war und ist in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich. In Bäckereien oder Lebensmittelgeschäften wurde bereits vor dem Shutdown häufig kontaktlos bezahlt (84 Prozent, bzw. 71 Prozent), die Zahlen stiegen während der Pandemie noch einmal deutlich auf bis zu 93 Prozent, beziehungsweise bis zu 77 Prozent an. In Drogerien und Apotheken wurden vor den staatlich angeordneten Maßnahmen im März im Schnitt rund 58 Prozent der Transaktionen kontaktlos durchgeführt. Während der Schließungen im Einzelhandel stieg die Quote auf 71 Prozent und erhöhte sich nach den Lockerungen noch einmal auf 73 Prozent.

 

Download der Grafik

Einzelhändler, die nach dem Shutdown ihre Läden für fünf Wochen schließen mussten, wichen auf E-Commerce und andere Vertriebswege aus, um Geschäfte zu tätigen. Betrachtet man beispielweise Schuhläden, zeigt sich aber auch hier für den Verkauf an der Kasse: Wurden vor der Schließung nicht einmal die Hälfte (47 Prozent) der Transaktionen kontaktlos abgewickelt, sind es nach der Öffnung im Schnitt rund 61 Prozent. Auch in angeschlossenen Blumenläden stiegen die Kontaktlostransaktionen deutlich von rund 56 auf 64 Prozent an. „Das zeigt sehr klar, dass kontaktloses Bezahlen für die Konsumenten nicht nur eine akute Sicherheitsvorkehrung in der Pandemie ist. Die Kunden haben diese einfache, sichere und bequeme Art des Bezahlens schätzen gelernt und nutzen sie auch weiterhin, wo immer Kartenzahlungen möglich sind“, so Hoffmann. „Damit ist das kontaktlose Bezahlen auch in der DACH-Region für viele Menschen zum Standard im Bezahlverhalten geworden.“

Als einer der führenden Paymentdienstleister der DACH-Region hat Concardis Transaktionszahlen angeschlossener Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet. Betrachtet wurde dabei jeweils der Zeitraum fünf Wochen vor dem Shutdown, fünf Wochen während der Schließungen sowie die fünf Wochen nach der Wiedereröffnung des Einzelhandels. Der Großteil der Transaktionen wurde dabei über Kreditkarte abgewickelt, rund ein Viertel der betrachteten Zahlungsvorgänge liefen über Debitkarten.

 

 

 

 

Concardis GmbH